[Laufveranstaltung] 25.10.2015 – Marathon Frankfurt – Staffel: Rückenwindein

Hallo liebe Sportsfreunde,

am Wochenende war es endlich soweit. Der Marathon in Frankfurt stand an und ich war das erste Mal mit einer Staffel am Start.

Die Anmeldung

Den Startplatz für die Staffel hatte ich im Rahmen des Stadtlaufs in Darmstadt gewonnen. So stand es für mich fest, dass ich auf alle Fälle starten würde und habe direkt ein paar Freunde gefragt, die mich in diesem Laufjahr begleitet haben.

Nachdem ich meinen Gutscheincode erhalten habe, ging die Anmeldung fast reibungslos. Ich als Staffelorganisatorin konnte ich die Mitläufer im Rahmen meiner Anmeldung mit anmelden. Ich brauchte nur den Namen und das Geburtsdatum der anderen Läufer. Wenn man jedoch die Anmeldung ganz alleine  vornimmt, sollten zuvor folgende Punkte geklärt sein:

  • Welcher Teilnehmer läuft welche Strecke
  • Ist ein Messchip in der Mannschaft vorhanden oder muss einer geliehen werden
  • Sollen T-Shirts oder Pullis von der Veranstaltung bestellt werden
  • Möchte man eine personalisierte Medaille

Nicht alle Fragen hatten wir im Voraus geklärt und mussten teilweise von mir selbst entschieden werden.

Die Anfahrt

Das Team entschied sich mit der Bahn anzureisen, da der Start direkt an der Messehalle war und Parkplätze in der Innenstadt recht rar sind. Außerdem wurden teilweise die Hauptstraßen wegen des Marathons gesperrt und so ist es schwierig überhaupt weit genug an das Veranstaltungsgelände heran zu fahren.

Unsere Anreise gestaltete sich durch die Bahn sehr stressfrei. Wir kamen gegen 9 Uhr in Frankfurt an und holten als erstes unsere Startnummern ab.

Die Organisation vor dem Lauf

Vor dem Lauf war die Organisation perfekt. In der Messe gab es einen Bereich an dem wir uns die Startnummern abholen konnten und an einem anderen Bereich die „Finishertasche“. In dieser Messehalle befand sich auch die parallel stattgefundene Messe. Da wir spät dran waren, sind wir aber nicht noch Mal über die Messe geschlendert, sondern haben uns direkt am Start eingefunden.

Das Team Rückenwind

Staffelmarathon Frankfurt

Unser Team war klasse. Zwei Tage vor dem Start ist leider eine unserer Starterinnen krank geworden und so mussten wir am Freitag noch eine neue Starterin organisieren. Marion, die zweite von rechts, hat sich dann freiwillig gemeldet und sich bereit erklärt, in unserem Team zu laufen. Sie passte sehr gut zu uns. Ich kannte Marion vor dem Lauf nur aus einer Facebookgruppe und hatte so die Möglichkeit ein weiteres Mitglied aus der Gruppe persönlich kennenzulernen. Claudia, auf dem Bild links neben mir, ist quasi meine Trainerin. Sie leitet die Gruppe des Lauftreffes, in der ich beim Läuferherz mitlaufe. Klara, ganz außen rechts, ist eine Freundin von mir, mit der ich in diesem Jahr vier Läufe gemeinsam gelaufen bin. Ich freute mich über jedes einzelne Teammitglied und war froh, mit einem so tollen Team den Tag gemeinsam verbringen zu dürfen.

Der Staffellauf

Keiner von uns ist bisher eine Staffel gelaufen und so wussten wir nicht, auf was wir zu achten hatten.

Da wir uns nicht verlieren wollten, sind wir die ganze Zeit beisammengeblieben. Dies war im Nachhinein gesehen wirklich eine dumme Idee. Denn so mussten wir gemeinsam von einer Staffel zur anderen Laufen bzw. mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren. Diese waren jedoch ziemlich voll.

Marathon Frankfurt in der S-BahnZwischen der ersten Starterin und der zweiten Starterin war genug Zeit. Da der Wechsel noch in der Stadtmitte stattfand hatten wir genügend Zeit zur Wechselbox zu kommen und konnten sogar noch witzige Fotos machen.

Staffel Marathon FrankfurtAb der zweiten Station war es dann nicht mehr ganz so gelassen. Denn die nächsten zwei Starterinnen hatten mit 6.5km und 9,6 km die kürzesten Strecken. Dazu kam, dass die Strecke nun Richtung Niederrad rausging und dort die S-Bahnen und U-Bahnen nicht mehr im 5-Minuten-Takt fuhren, sondern nur noch alle 10 oder 15 min. So bleib uns nichts anderes übrig als zu meiner Welchselbox zu rennen.

In der Sekunde, in der ich halbtot an der Welchselbox ankam, lief Klara, die vor mir dran war uns direkt in der Arme und ich musste auch sofort weiterlaufen.

Mein Lauf verlief recht gut. Ein anderer Staffelläufer sprach mich an, ob wir die Strecke nicht gemeinsam laufen könnten, da unser Tempo ähnlich war. Und wer meine Beiträge von den letzten Läufen gelesen hat, weiß, dass ich super gerne mit anderen Läufern zusammenlaufe. So zogen wir uns die knapp 10km gegenseitig. Zugegeben, für mich war das Tempo schon flott und ich musste mich wirklich anstrengen, aber es hat sich gelohnt.

Danke an den tollen Begleiter:

Steffelmarathon Distanz 9kmNach dem Lauf ging es mir jedoch bald nicht mehr so gut.

Als wir dann zur Messehalle zurückfuhren wurde mir schwindelig und mein Kreislauf klappte etwas zusammen. Dazu kam, dass die S-Bahn wahnsinnig vollgestopft war, was die Sache nicht besser machte.

Eigentlich wollten wir alle gemeinsam durchs Ziel laufen. Da es mir aber nicht gut ging und den anderen kalt war und wir dazu keine Lust auf das Gedränge am Zielleinlauf hatten, warteten wir einfach am Ziel und nutzen die Zeit für eine kleine Pause.

Am Ziel beim Marathon in FRankfurtDie Ergebnisse unseres Teams könnt ihr euch unter folgendem Link ansehen: Ergebnisse Team Rückenwind

Und das Finisher Video ist hier anzusehen: Finisher Video

Die Organisation nach dem Zieleinlauf

Der Zieleinlauf in Frankfurt ist schon spektakulär. Die Läufer laufen über einen roten Teppich in die Festhalle und werden dort von vielen Zuschauern begrüßt.

Wenn man sich von diesen Anblick losreißen konnte, gab es im Außenbereich der Festhalle allerhand Verpflegung. Es gab Äpfel, Bananen, Getränke sowie warme Gemüsebrühe. Dort erhielten wir dann auch unsere Medaillen und die roten Wärmecapes.

Medaillien Marathon FrankfurtMedaillie Marathon Frankfurt

Medaillien Marathon FrankfurtNach dem Lauf sind Claudia und Marion noch ein wenig über die Messe geschlendert. Ich gab auf und war froh, dass Klara mich begleitet hat.

Fazit:

Es war eine tolle Erfahrung auf einem wirklich großen Event. Für das nächste Mal werden wir jedoch einiges anders machen, um den Tag entspannter zu erleben. Wichtig ist auf alle Fälle immer die Jacken dabei zu haben und ggf. andere Wechselsachen, aber auch darauf zu achten, dass nicht alle Läufer zu allen Wechselboxen mitlaufen müssen.

Ich kann diese Erfahrung nur jedem empfehlen. Durch die verschiedenen Distanzen können auch Läufer auf einem großen Marathon und in der Staffel dabei sein, die keine 12km oder 15km laufen wollen. Spaß macht es auf alle Fälle :-D.

Es war ein großartiger Saisonabschluss!

Danke an das großartige Team!

P.S. Sollten noch Bilder von uns auf der Strecke auftauchen, werde ich diese hier selbstverständlich ergänzen.

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