[Tagebucheintrag] 03 + 04. Juli 2015 – Ein tolles Gefühl auf Leslie zu sitzen :D

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Nach dem ich gestern Abend mit der Besitzerin von Leslie ausgeritten bin, arbeitete ich heute auf dem Platz.

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Freitag
Der Geländeritt war super. Leslie ist so eine liebe Maus.
Da es so heiß war und Leslie die Woche recht viel gemacht hat, ritten wir nur eine Schrittrunde durch den Wald. Im Wald war es kühl, sodass sich auch der Bremsenbefall in Grenzen hielt und wir ganz entspannt dir Seele baumeln lassen konnten. Selbst als ein Reh aus einem Feld sprang und an uns vorbei huschte, machte Leslie nichts. Im Gegenteil, sie schaute dem Reh interher, als würde sie selbst gerne mit dem Reh mitgehen. Das war wirklich süß 😍.

Samstag

Heute war ich sehr früh im Stall und saß schon kurz vor Neun Uhr auf dem Pferd.
Es war zwar schon ziemlich warm, aber auf dem Reitplatz gab es genug Schatten, sodass ich noch in Ruhe reiten konnte.

Leslie braucht immer eine Weile, bis sie locker wird. Zu Beginn der Stunde hält sie sich im Rücken immer etwas fest und bekommt Taktfehler, wenn man sie nach vorne reiten möchte.
Ich habe mir heute als Ziel gesetzt, sie schön vorwärts abwärts und locker über den Rücken zu reiten.

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Damit auch Leslie an der Stunde Spaß hat, legte ich ein paar Trabstangen hin und zwei Kavalettis, die ich in meine Trainingsstunde integrierte.
Ich nutze gerne Trabstangen zum Training, da die Pferde aufmerksam sein müssen und es mich beim Arbeiten und bei der Arbeit unterstützt. Zumal Leslie auch viel Spaß hatte drüber zu traben :mrgreen:.

Direkt in der Abreitephase nutze ich die Trabstangen, in dem ich am halblangen Zügel drüber trabte. Ich legte die Trabstangen auf eine gebogene Linie, sodass ich diese im Mittelzirkel einbauen konnte.
Zwar besteht auf gebogenen Linien immer die Gefahr, dass die Pferde nach außen ausbrechen können, wenn sie nicht am Bein sind, mir hilft es aber auch, Leslie ans Bein zu bekommen.
Nachdem ich sie abgetrabt habe, versuchte ich sie gleich auch mal abzugaloppieren. Einige Pferde mögen das ja lieber zu Beginn der Stunde abgaloppiert zu werden, andere eher nachdem sie schon eine Weile gearbeitet wurden. Solche Sachen muss ich bei Leslie noch testen.
Also galoppierte ich sie heute etwas früher ab. Ich ließ sie am halblangen Zügel locker vorwärts abwärts galoppieren. Das machte Sie wirklich gut und ich bin darüber total glücklich. Schon beim Abgaloppieren baute ich sie zwei Kavalettis ein, in dem ich einen großen Zirkel ritt und sie drüber „springen“ ließ. Ich hatte sie bis dahin schon gut am Bein, sodass wir, außer einmal, immer passend kamen und so in einem etwas größeren Galoppsprung locker drüberspringen konnten. Ich machte immer mal einen Handwechsel, damit Sie es auf beiden Seiten machen konnte. Leslie hatte sichtlich Spaß daran, denn sie „zog“ von selber hin, schaute, dass sie es sich passend machte. Ich saß nur drauf und ließ sie machen und passte auf, dass sie mir nicht nach außen übers Bein weglief. Ich musste sogar aufpassen, dass sie nicht über den Steilsprung spran. Denn immer, wenn ich etwas zu nah dran vorbeiritt, schielte sie rüber und wäre am liebsten drüber gesprungen. Aber das muss noch warten. Das erste Mal springe ich sie in einer Reitstunde. Mir ist es lieber, wenn da jnd unten steht. So lange bleibt es bei Stangenarbeit.

Nach dem Galopp war sie ziemlich locker, sodass ich anfangen konnte zu arbeiten. Mit Schritt-Trab-Übergängen wollte ich erreichen, dass ich sie mit meinen Hilfen besser einrahmen kann und sie mehr Last auf die Hinterbeine aufnimmt. Die Übergänge helfen mir auch, die Reaktionsfähigkeit zu bessern und das Hinterbein aktiver zu bekommen.
Leslie machte super mit. Ich integrierte immer mal die Trabstangen, sodass Leslie gefühlt Spaß dabei hatte. Als sie dann anfing ans Gebiss ranzutreten und zu kauen, merkte ich richtig wie der Rücken hochkam und sie viel elastischer lief. Als Leslie das auf beiden Händen machte und sie bei den Übergängen bei mir blieb, beendete ich die Stunde und ließ die Zügel-aus-der-Hand-kauen.

Da ihr die Kraft noch etwas in der Hinterhand fehlt und ich sie nicht überfordern will, war es der perfekte Zeitpunkt um Schluss zu machen. Sie sah zumindest sehr zufrieden aus und es soll ihr ja auch Spaß machen :D.

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Zur Belohnung bekam sie eine Dusche und durfte sich noch auf dem Paddock wälzen.

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Ich bin so glücklich, dass ich Leslie jetzt habe und sie ein soooo tolles Pferd ist.
Außerdem hat Leslie auch eine tolle Besitzerin, die mir das Pferd anvertraut, obwohl Sie sonst immer alleine auf ihr ritt!
Ist Leslie nicht hübsch 😍.

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