31.01.15: Intervalltraining – meine neue Herausforderung

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Heute habe ich mich spontan dazu entschieden mal ein 8km Intervalltraining auszuprobieren, bestehend aus mittleren Intervallen zwischen 200m und 400m. Bis auf das Warm up und das Cool down. Die Strecke waren jedesmal einen Kilometer lang und wurden in langsamen Tempo gelaufen.

Doch so einfach wie ich es mir vorgestellt habe, war es nicht. Im Schukzeugnis würde wohl eine Vier stehen, mit der Begründung, dass ich mir ja Mühe gegeben hätte, doch an der Aufgabe größtenteils gescheitert bin. Die langsamen Stecken waren nicht so das Problem. Das Tempo konnte ich gut mithalten, auch berghoch. Bei den langsamen Intervallen musste ich nur aufpassen ein gleichmäßiges Tempo zu halten, und nicht immer mal zu schnell und mal zu langsam zu laufen. Die langsamen Intervalle kamen dummerweise die meiste Zeit bergab. Probleme hatte ich mit den schnellen Intervallen. Ich musste feststellen,  dass 400m schnelles Laufen doch eine ganz schöne Strecke sind. Die ersten 400m schnelles Laufen gingen bergab. Die Distanz habe ich auch in dem schnellen Tempo hingekommen. Danach ging es jedoch 3km bergauf. Hier hatte ich keine Chance auch nur annähernd an das geforderte Tempo heranzukommen und war froh, dass ich ein einigermaßen mittleres Tempo halten konnte. Als es dann wieder mal ein Stück bergab ging im schnellen Tempo, habe ich keine 400m mehr durchgehalten, sondern wurde etwa nach der Hälfte langsamer. Danach ging es auch schon bergauf. Eigentlich hatte ich vor die etwas einfacherere Runde zu nehmen und zurückzu den Teil zu Laufen, der nicht ganz so schnell war. Aufgrund der Wetterverhältnisse war der Weg aber nicht zum Laufen geeignet und so musste ich die schwerere Rückrunde mit dem „steileren“ Anstieg nehmen. Ich muss euch jetzt natürlich nicht sagen, dass ich in dieser Passage die schnellen Tempis nicht hingekomme habe. Aber ich bin das erste Mal den Berg komplett hochgejoggt und bin nicht zwischendrin gegangen. Das hat ja auch schon mal was.
Alles in allem habe ich mir nun für dieses Jahr ein weiteres Ziel gesetzt. Ich möchte das 8km Intervalltraining mit allen geforderten Tempis und Distanzen schaffen. Das nächste Mal werde ich jedoch zu einer Strecke fahren, die eben ist und keine großen Höhenunterschiede aufweist. Bei mir oben, wo es bergig ist hat das keinen Sinn.
Und obwohl sich das Training nicht sehr erfolgreich anhört, konnte ich doch Chancen erkennen. Zum einen weiß ich nun, dass ich schnelle Distanzen trainieren muss, zum anderen habe ich eine neue Trainibgsaufgabe und ein neues Ziel. Und nicht nur das. Obwohl ich heute die ungünstigere Runde gelaufen bin, waren es die schnellsten 8km die ich gelaufen bin. Als ich das letzte mal die gleiche Stecke lief, brauchte ich über eine Stunde, heute nur 55:58sec. Bei der angenehmeren Runde brauchte ich beim letzten Mal etwas über 56 mit. Somit konnte ich heute auch diese Zeit schlagen. Zwar nur um ein paar Sekunden aber immerhin.

Fazit: Wenn ihr mal ein Training habt, wo ihr eure Anforderungen nicht erfüllen konntet, dann seht es nicht so negativ und lasst euch nicht entmutigen. Sondern hebt den Kopf, analysiert das Training, setzt euch neue Herausforderungen und Ziele und lernt daraus. Denn man kann auch von einem nicht so guten Training mehr lernen, als von einem guten Training. Ich habe heute meine Schwäche der schnellen Distanzen aufgedeckt und kann nun daran arbeiten. Und umso schöner sie es dann, wenn man sein Ziel erreicht und ich dann in meinem Fall das Intervalltraining mit Bravour bestehe.

In diesem Sinne wünsche ich euch ein tolles Training

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Nach meinem Lauf habe ich noch einen kurzen Durchgang SixPack Workout gemacht.
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